Unsere galerie:balou zeigt vom 27. März bis zum 26. Juni 2022 Werke von Rita-Marie Schwalgin. „Spiegelungen und die dadurch erzeugte Veränderung des Blickwinkels sind durchaus typisch für meine Arbeiten“, sagt die Dortmunder Künstlerin über sich. Dabei sind weder umweltpolitische Themen noch architektonische Größen Dortmunds vor ihrer Kamera und Kreativität sicher.

Die Ausstellung kann in den Öffnungszeiten des café balous (MO-Do: 14: 30-18:00 Uhr) besucht werden. Je nach aktueller Corona Lage können Einschränkungen bestehen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch telefonisch (MO-FR zw. 9-12Uhr) unter 0231 – 99773630 oder via E-Mail an post@balou-dortmund.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Künstlerin:

http://www.kunstdomaene.de/

http://www.kunstdomaene.de/portfolio/rita-maria-schwalgin/

Die Ausstellungseröffnung fand am Sonntag, 27. März 22 zwischen 11:00 und 13:00Uhr in der galerie:balou, Oberdorfstraße 23, statt. Die Einführung der Ausstellung gab Dr. Rudolf Preuss. Für die musikalische Begleitung sorgte der Musiker Jan Backhaus (http://janbackhaus.de/).

Zur Person von Künstler Hans-Jürgen Höllein
geb.:1942
Volksschule
Lehre bei der Westfalenhütte als Betriebsschlosser
Fachschulreife
Hochschulreife am Westfalenkolleg Dortmund
Studium der Pädagogok
— Aufbaustudium zur Sonderpädagogik
— Ernennung zum Sonderschulkonrektor
— Ernennung zum Sonderschulrektor
— Pensionär

Malerei:

2012 bis 2017 Zeichenkurs bei Cornelia Regelsberger im Balou Do- Brackel
2017 bis 2021 Ölmalkurs bei Jette Trost
Ausstellungen: 2019 in der AWO Husen und in der Lutherkirche

Dortmund-Asseln unter dem Motto „Stahlhütten-Poesie“ mit Bildern in Öl oder Öl und Kohle auf Leinwand. Es sind Darstellungen von Fragmenten der verlassenen Industriekultur.

„Aus zwei Gründen habe ich mich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt: Nostalgie: (vor über 60 Jahren habe ich dort gearbeitet). Würdigung der Arbeiter vor Kohle und Stahl. Diese innige Verbundenheit mit den Menschen der Hütte“ erfährt durch die Gedichte meines Sohnes eine vertiefende Sicht und Ehrung der damaligen „Kumpel“.
Hans-Jürgen Hollein


Unsere galerie: balou hat seit dem Wochenende wieder geöffnet und zeigt bis zum Ende des Jahres Gemälde der Künstlerin Bettina Köppeler unter dem Thema Areale und Habitate.

Die Entfremdung des Menschen von der Natur und seine Sehnsucht nach Wieder-Annäherung sind das Thema der Bilder von Bettina Köppeler. In oft großen Formaten breiten sich Landschaften weit und still vor dem Betrachter aus. Die Motive scheinen vertraut und unnahbar zugleich. Diese Wirkung erzeugt Bettina Köppeler durch die Kombination sorgsam ausgearbeiteter Details mit freien Gesten sowie durch eine fein differenzierte Farbigkeit. Sehr variabel verbindet sie in ihren Bildern ganz unterschiedliche Malweisen zu ebenso ausgewogenen wie spannenden Kompositionen. Bettina Köppeler setzt stilistische Gegensätze mühelos in einem Werk zusammen, so dass sie zu einer alternativen Realität werden, in die man gerne eintauchen möchte.Ihre Bildinhalte nimmt Bettina Köppeler aus der realen Welt, welche sie auf vielfältige Weise gebrochen und verändert reflektiert. Auch Bezüge zu Epochen der Kunstgeschichte finden sich in ihren Werken. Es entstehen ungewohnte Bildräume, fiktive Szenerien, die die Wirklichkeit einbinden in ein eigenständiges, tieferes Bildgeschehen.

Zur Person Bettina Köppeler:

1963 geboren in Lünen
1982-1986 Kunst und Theologie in Münster
1986-1989 Ausbildung zur Goldschmiedin
1991-1995 Kunstgeschichte, Ruhruniversität Bochum

Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Bildender Künstler Ruhrgebiet

Preisträgerin „Grafik aus Dortmund“ 2008, 2011 und 2015
Bilderankauf der Stadt Dortmund

Bettina Köppeler lebt und arbeitet in Dortmund.

Bettina Köppeler verbindet in ihren Ölbildern unterschiedliche Malweisen und -stile.
Dabei schöpft sie das breite Spektrum der bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten von abstrakt bis gegenständlich aus.

Ihre Bildgestaltung wechselt zwischen Ruhe und Dynamik, kontrollierter und flüchtiger Pinselführung, transparentem und pastosem Farbauftrag, abstrakten Flächen, Andeutungen und ausgearbeiteten Details.

Es entstehen stilistische Brüche, die oft erst auf den zweiten Blick deutlich werden, manchmal aber auch offensiv vorgetragen werden. Auf diese Weise entstehen neue Bildräume, die vertraute Sehgewohnheiten verändern.
https://www.koeppeler.de

Erstmalig können Sie unsere galerie:balou auch online besuchen. Die erste virtuelle Ausstellung 2021 heißt  „Von Dings her…“ und stellt Werke der Künstlergruppe noguru, bestehend aus Susanne Linn, Volker Krieger, Rudolf Preuss und Benjamin Vogel, vor. Die Digitalisierung der Vernissage-Eröffnung ermöglicht, Kunst auch in Zeiten der Pandemie zu präsentieren und für alle zugänglich zu machen. 

Wir wissen, dass auf dem Bildschirm wesentliche Elemente von Kunst wie die Größe der Arbeiten, die Hoptik und der Raumeindruck nicht vermittelt werden können. Trotzdem halten wir es für sinnvoll, im Corona Lockdown die Kunst weiter zu präsentieren und zu zeigen, dass die Kunst weiterlebt.

Am Piano begleitet Harald Schollmeier die Ausstellungseröffnung.

Die Ausstellung ist betitelt: Vom Dings her… Und die Eröffnung:

Man kann damit Wortfindungsstörungen assoziieren und das auch gewollt. „Ding“ wird häufig verwendet als ein Synonym für etwas Unbestimmtes und der Realitätsblick, der von etwas Unbestimmtem ausgeht, ist oft unscharf und auch nicht transparent, weshalb leicht die Möglichkeit besteht, in einer Wahrheitsblase Fake News zu verbreiten, ohne sich um die Realität wirklich zu bemühen. Dieses Phänomen ist in den letzten Jahren verstärkt aufgetreten und damit setzen sich die Arbeiten der Künstler und Künstlerinnen auseinander.

Susanne Linn beschäftigt sich mit den kleinen, nebensächlichen Dingen, die häufig nicht wahrgenommen werden. Sie fotografiert beispielsweise Laubblätter oder eine Tomate mit dem Handy. Dann stellt sie dann auf dem Handy mit dem Finger das Objekt frei und addiert möglicherweise Kleinigkeiten, zum Beispiel ein Bein oder Auge. Der gesamte Produktionsprozess findet auf dem Handy statt. Es entstehen witzige, überraschende, aber nachdenkliche Objekte. Das hinter diesen Dingen stehende, verborgene Wesen kann so sichtbar gemacht werden.

Benjamin Vogel beschäftigt sich seit Jahren mit der Konstruktion von fiktiven Landschaften. Sein neuestes Projekt ist die Erstellung von vier fiktiven Wanderführer durch das Gebirge. Er denkt sich die Wege und Strukturen aus. Diese inneren Bilder fängt er in seinen Gemälden ein. Hier ist auch die Nähe zum Thema evident. Ich schaffe mir meine eigene Welt, in der alles möglich ist – bei Benjamin Vogel aber immer mit einem stark Realitäts- und zum Teil auch Absurditätsbezug versehen.

Rudolf Preuss Arbeit hat den Titel Todeszone – Hommage an die Beständigkeit-. Es handelt sich um eine Serie Digital Prints auf der Basis von Videos Stills aus seinem gleichnamigen Video. Gezeigt werden zwei Personen, die im Gebirge aufsteigen. Die Übermächtigkeit der Naturgewalten wird ins Verhältnis zur menschlichen Zähigkeit und Beständigkeit gesetzt Der Berg kann nur durch Solidarität und Beständigkeit bezwungen werden. Hier liegt auch die allgemeine Aussage der Arbeit. Probleme lassen sich nur durch schrittweise, konstruktive Überlegungen lösen und nicht durch absurde Behauptungen.

Volker Kriegers Arbeiten bestechen durch die Unbestechlichkeit seines Blickes auf die Wirklichkeit. In seinen vielfältigen Videos problematisiert er durch Alltagssatire vorhandene Strukturen und angebliche Realitäten. In der Ausstellung setzte sich mit der Maske als etwas Verhüllendem auseinander. Sowohl die Formensprache als auch die Malweise seines Selbstportrait mit Maske zeigt ihn als „Wilden“. Daneben in den Zeichnungen eröffnet sich der Blick hinter die Maske. Mit schonungsloser Offenheit legt er die Emotionen, Befindlichkeiten und Ängste frei, die sich nun im Verborgenen abspielen.

Vernissage am 12. Januar | 11 Uhr

Musik: Siegfried Hiltmann Saxophon

Einführung: Dr. Rudolf Preuss

Ulrike Fahle zeigt Fotographien.

Ulrike Fahle widmet sich mit der Technik der Fotografie unterschiedlichen Themen: Natur-, Architektur- und Objektfotografie. Fotos entstehen häufig spontan und folgen bestimmten Eindrücken und Stimmungen. Durch die digitale Überlagerung von zwei Fotos entstehen dann neue virtuelle Welten, die vom Betrachter Orientierung und Rekonstruktion erfordern. Ein anderer Teil ihrer Arbeiten entsteht durch Beamerfotografie. Hier werden Fotos auf Personen projiziert und dann erneut fotografisch festgehalten.

weitere Ausstellungen:

13.3.2019 – 8.4.2019

„Mein Land … Fragezeichen“ … 
Neue fotografische Arbeiten als Ergänzungen 
zum Gedenktag zur Internationalen Überwindung von rassistischer Diskriminierung
Internationale Wochen gegen Rassismus, VHS, Aachen

11.4.2019 – 25.5.2019

€pA – Wege aus dem Labyrinth
Fotoausstellung Auslandsgesellschaft Dortmund

1.9.2013 – 30.9.2013

„Odem“ Toninstallation zur Arbeit von Dirk Fahle (ehem. Museum am Ostwall, Dortmund)

20.8.2014 – 15.9.2014

„Disbanding“ – Foto-Ton-Installation
Württhembergischer Kunstverein, Stuttgart

6.5.2016 – 15.5.2016

„Hommage à Hildegundis von Meer“
Videoinstallation
Künstlerinnenwettbewerb zur 850-Jahr-Feier der Stadt Meerbusch
Alter Güterbahnhof Meerbusch