Nähtradition für den guten Zweck

Mit großer Freude und spürbarer Rührung haben Bettina Leutloff und Ute Wendler, stellvertretende Leiterinnen der Tafelgruppe Hörde, am 8. Dezember eine besondere Spende entgegengenommen: Unsere Teilnehmerinnen des Nähateliers überreichte 150 selbst genähte und liebevoll gefüllte Weihnachtssäckchen, die Menschen in schwierigen Lebenslagen ein wenig Wärme und Hoffnung schenken sollen.
Bereits zum vierten Mal nähten die engagierten Näherinnen unter der Leitung von Sandra Ricke-Thomas farbenfrohe Stoffbeutel – sowohl in den wöchentlichen Treffen im balou als auch in vielen zusätzlichen Stunden zu Hause. Befüllt wurden die Säckchen mit haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und kleinen weihnachtlichen Überraschungen. Freundinnen, Familien und Mitarbeitende des Kulturzentrums unterstützten tatkräftig, ebenso zahlreiche Materialspenderinnen und eine Geldspende, von der zusätzlicher Kaffee gekauft wurde.
„Wir sind überwältigt von dieser großartigen Hilfe“, sagt Bettina Leutloff, die seit 15 Jahren ehrenamtlich bei der Tafel Hörde aktiv ist. „Diese Wundertüten sind etwas ganz Persönliches und sorgen jedes Jahr für leuchtende Augen bei den Beschenkten.“
Insgesamt machten sich vier Autoladungen voller Säckchen auf den Weg zur Dortmunder Tafel – ein starkes Zeichen gelebter Solidarität in einer Zeit, in der bundesweit rund 1,5 Millionen Menschen auf Lebensmittelspenden angewiesen sind.
Die beliebte Brackeler Weihnachtstradition wird fortgeführt: Auch 2026 möchte unser Nähatelier erneut Wundertüten für die Tafel anfertigen.
Informationen zur Dortmunder Tafel unter dortmundertafel.de.


